Gesichtsmasken selber machen – So einfach geht’s!

Das frische Obst, das uns alle derzeit in den Regalen, auf den Märkten oder gar auf dem eigenen Balkon lockt, ist nicht nur zum Essen da. Mit schon wenigen Zutaten könnt Ihr Euch leckere und wirkungsvolle Masken ganz einfach selbst zubereiten. Das Tolle: Ihr kennt alle Zutaten selbst und chemische Helfer, die die Haut oftmals reizen, sind bei unseren selbstgemachten Masken tabu! Wir verraten Euch ein paar erfrischende Maskenrezepte…

Trockene Haut
Die Sonne scheint, der Schweiß läuft und sich kaltes Wasser mal eben ins Gesicht zu spritzen, klingt sehr verführerisch. Doch eines dürft Ihr nicht vergessen: all diese Gewohnheiten und Witterungen trocknen Eure Haut aus. Wer sowieso schon unter trockener Haut leidet, sollte seine Haut deshalb auch im Sommer mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Eine Zutat, die besonders Feuchtigkeitsspendend ist, ist die fettige Avocado. Das Gemüse aus Südamerika sollte zusammen mit ein wenig Honig püriert und auf das gereinigte Gesicht aufgetragen werden. Wer weniger auf Avocado steht, kann auf die allseits beliebte Banane zurückgreifen und diese mit ein wenig Sahne mischen. Beide Masken spenden der Haut Feuchtigkeit und erfrischen.

Kleiner Tipp:
Bei trockener Haut helfen aber auch Gurkenscheiben, diese an besten auf trockene Hautstellen im Gesicht für 15 Minuten legen und einwirken lassen.

Fettige Haut

Glänzende, fettige Haut wirkt oft unschön und die Verführung sich mal mit Wasser besagte Stellen vom Glanz zu befreien ist hoch. Doch Achtung: das trocknet die Haut nur aus und Du bekommst schneller Falten. Bei fettiger Haut solltet Ihr lieber Eiweiß mit Karottensaft und etwas Mehl vermischen bis eine Masse entsteht und diese dann für 15 Minuten einwirken lassen. Wem das Ganze zu orange ist, der sollte sich auf die Kraft der Butter verlassen. Dafür am besten das Eiweiß mit Buttermilch vermischen und entspannen.

Sensible Haut
Um sensible Haut nicht unnötigen zu reizen, sollte auf große Experimente verzichtet werden. Eine Quark-Petersilien-Maske versorgt die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und entspannt sie. Während Ihr alle anderen Masken nach 15 Minuten mit lauwarmen Wasser abwaschen könnt, kann die Quark-Petersilien-Maske auch gerne doppelt so lange einwirken. Wichtig dabei ist, dass Ihr frische und nicht tiefgefrorene oder getrocknete Petersilie verwendet. Beim Quark darf es dann auch gerne die fettige Variante sein, ein paar Löffel sollten genügen. Die Zutaten einfach vermischen, auftragen und ausspannen.

Straffe Haut
Äpfel, Honig und Quark helfen gegen die fiesen Fältchen im Gesicht. Doch bevor Ihr jetzt tonnenweise Äpfel in Euch hineinstopft, solltet ihr die Zutaten lieber für eine ganz besondere Gesichtsmaske verwenden: Honig und Quark – auch hier gerne auf die fettige Variante zurückgreifen – miteinander vermischen und auf das gereinigte Gesicht und Dekolleté auftragen und anschließend dünn geschnittene Apfelscheiben auflegen. Die Säure in den Apfelscheiben strafft Eure Haut während das Eiweiß aus dem Quark die Haut stärkt und der Honig diese mit Feuchtigkeit versorgt.

Bei allen selbstgemachten Masken solltet Ihr stets auf die Verträglichkeit achten. Gefällt Euch eine Maske nicht, variiert die Rezepte und probiert neues aus. Eure Haut wird es Euch danken! 😉

P.S.: Alle Masken sollen 15 Minuten einwirken und danach mit lauwarmen Wasser abgespült werden.

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