Trockene Haut – 6 Tipps & Tricks für den richtigen Schutz

Ein jeder hat es wohl schon einmal erlebt: Die eigene Haut fühlt sich rau und empfindlich an, spannt und reißt schließlich. Trockene Haut wird durch eine gestörte Feuchtigkeitsregulation hervorgerufen und tritt häufig im Gesicht, an den Händen oder Schienbeinen auf. Im Normalfall produzieren die körpereigenen Talgdrüsen ein Gemisch aus Wasser und Fett, das die Haut vor dem Austrocknen bewahrt. Äußere oder biologische Einflüsse können diesen Mechanismus aber aus dem Gleichgewicht bringen und in dehydrierter Haut enden.
Doch wie können wir das verhindern? Was schützt unsere Haut? Und welche Tipps & Tricks helfen wirklich? Die folgenden 6 Tipps & Tricks für den richtigen Schutz liefern Antworten auf diese Fragen und verhindern das Entstehen von trockener Haut, indem sie vor äußeren Einflüssen schützen.

Die eigene Haut kennen und verstehen lernen

Menschen, die wissen, dass sie zu trockener Haut neigen, wissen auch, dass eine gute und regelmäßige Hautpflege das A und O ist. Denn, nur wer auf seine Haut achtet, schafft es trockener und rissiger Haut vorzubeugen. Damit die Haut aber optimal gepflegt werden kann, ist es von Vorteil zu wissen, wie diese auf verschiedene Produkte reagiert. Deshalb heißt es hier: Ausprobieren und im Erfolgsfall dem Produkt treu bleiben.

Regelmäßige Reinigung, regelmäßige Pflege

Um trockener Haut vorzubeugen, ist eine regelmäßige Reinigung gefährdeter Stellen unerlässlich. Da die Reinigung aber nicht nur Schmutz und schädliche Rückstände sondern auch den schützenden Ölfilm der Haut beseitigt, muss die Haut nach dem Waschen besonders geschützt werden. Bis der körpereigene Ölfilm wieder hergestellt ist, sollte deswegen auf Feuchtigkeitscremes zurückgegriffen werden, um die Haut zu unterstützen.

Verzicht auf fettige Cremes

Trockene, rissige Haut bedingt im nächsten Schritt oftmals schlaffe Haut. Damit dieser Vorgang nicht noch unterstützt oder gar beschleunigt wird, empfiehlt es sich, insbesondere die Gesichtspartie, nicht mit einer allzu fettigen Creme zu behandeln. Denn fettige Cremes haben einen großen Nachteil: Sie lassen die Haut anschwellen. Diese Schwellungen führen allerdings zu schlaffer Haut, wozu Personen mit trockener Haut leider ohnehin schon neigen.

Zum Waschen Mineralwasser verwenden

Auch wenn die Wasserqualität aus deutschen Wasserhähnen höchsten Ansprüchen genügt, enthält Leitungswasser nichtsdestotrotz eine Vielzahl an Rückständen. Diese wiederum trocknen die menschliche Haut aus, was im Extremfall zu schmerzhaften, trockenen Stellen führen kann. Insbesondere das Gesicht sollte daher vorzugsweise mit Mineralwasser gereinigt werden.

Die richtigen Reinigungsmittel wählen

Zum Reinigen und Waschen sollten Personen, die zu trockener Haut neigen, auf kommerzielle alkalische Seifen und gängige Kosmetika verzichten. Viel besser eignen sich pH-neutrale Produktgruppen, die das Fett-Wasser-Gemisch an der Hautoberfläche weniger stark in Mitleidenschaft ziehen.

Eincremen mit Baby-Öl

Nach dem abendlichen Bad oder der morgendlichen Dusche braucht die Haut besonderen Schutz. Deshalb sollte sich in dieser Situation mit Baby-Öl eingecremt werden, um den Bedürfnissen der Haut des Körpers gerecht zu werden. Das Gesicht und die Halspartie dagegen sollte mit einer speziellen, hausgemachten Creme gepflegt werden, damit dieser schutzbedürftigen Körperregion Rechnung zu tragen.

Wer sich an diese einfachen aber effektiven Regeln der Hautpflege hält, kann sich von rauer, spröder Haut verabschieden und stattdessen an geschmeidig weicher erfreuen!

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