Haarseife – die Alternative zu Shampoo

Die meisten Menschen verwenden Shampoos um ihr Haare zu waschen. Verzichten sie dabei auf parabenhaltige Produkte, werden die Haare fast optimal gereinigt und gepflegt. Allerdings beseitigen normale Haarwaschmittel fast restlos das Haarfett, wodurch die Bildung von Schuppen begünstigt wird.

Haarseifen hingegen haben den Effekt, dass sich die Schuppenschicht der Haare bei Kontakt mit der Seife zusammenzieht und dadurch nicht ausgelaugt wird. Zudem erzeugen sie weniger Schaum, was dazu führt das die pflegenden Pflanzenöle am Haar ansetzen und wirken können. Da die Seife ihre Eigenschaften auch ihrem basischen Säuregehalt verdankt, ist es wichtig nachträglich mit einer säurehaltigen Lösung zu neutralisieren.

Der Vielfalt der Seifen sind hingegen keine Grenzen gesetzt. Es gibt sie für trockene oder fettige Haare, für empfindliche Kopfhaut und natürlich auch gegen Schuppen. Oft werden ihnen Kräuterextrakte, Hopfen oder ätherische Öle beigemengt. Damit soll eine positive Wirkung auf die Haare erzeugt werden. Für die Anwendung dieser speziellen Haarseifen sind keine besonderen Anwendungsmethoden zu beachten.

Entscheidender Faktor ist die Überfettung

Bei dem Gebrauch von Haarseife kommt es vor allem darauf an, seine Haare und auch Kopfhaut richtig einzuschätzen. Wer zu fettige oder zu trockene Seife verwendet schadet sich eher als das ein tolles Ergebnis den Tag verschönert. Für trockenes Haar empfiehlt sich daher eher eine Haarseife mit hoher Rückfettung, wohingegen bereits recht fettiges Haar mit so wenig Überfettung wie möglich behandelt werden sollte.

Besonders Einsteiger sollten eine kleine Auswahl an Haarseifen mit unterschiedlicher Überfettung verwenden. So können sie ausprobieren mit welchem Grad sie das beste Ergebnis erzielen. Als ganz grundsätzliche Überfettungswerte für Einsteiger gelten Seifen mit 3-5%. Dies ist allerdings nur eine grobe Vorgabe und kann nicht pauschal auf jeden Menschen angesetzt werden. Die Schwankungen liegen hier zwischen 1,5% und bis zu 15%. Es gilt, jeder muss ausprobieren was er verträgt.

Auswaschen nicht vergessen

Zu guter Letzt sollten die Haare mit einer sogenannten Rinse ausgespült werden. Diese kann aus Zitronensäure oder Essig bestehen und neutralisiert die basischen Eigenschaften der Haarseife. Auch hier gibt es individuelle Unterschiede. Erlaubt ist was gefällt und natürlich was besser duftet.

Haarseife ist eine tolle Alternative zu gewöhnlichen Shampoos und verträgt sich tendenziell auch besser mit der Umwelt. Wem seine Haare also etwas bedeuten und zusätzlich sein grünes Gewissen beruhigen will, sollte in die großartige Welt der Haarseifen eintauchen.

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