Erkältungsbäder für die Erkältungszeit

Wenn es fröstelt und friert, im Rachen kratzt oder die Nase juckt, sehnen sich die meisten Menschen nach Wärme und Geborgenheit. Wohltuende Effekte erzeugen warme, gut duftende Bäder. Viel zu oft geraten die auf dem Markt erhältlichen Badezusätze für ein sogenanntes Erkältungsbad in Kritik. Viele verwechseln hierbei die wohltuende Wirkung mit einer Heilung. Das Sprichwort: eine Erkältung dauert ohne Medizin eine Woche und mit sieben Tage wird nur allzu gern missachtet.

Die Anbahnung einer Erkältung

Kaum wird es draußen kalt und nass, beginnen die ersten zu niesen und zu schniefen. Ideale Zeit für die Erreger sich in den warmen Räumen mit wenig Belüftung auszubreiten und jeden in näherer Umgebung anzustecken. Diesem natürlichen Umstand vorbeugen, gelingt nur wenigen. Wichtig hierfür wäre es das Immunsystem zu stärken.

Sobald die ersten Anzeichen einer Erkältung aufkommen, helfen auch sogenannte Erkältungsbäder. Wichtig ist es hierbei das Bad vor der Erkältung einzunehmen. Während Schnupfen, Fieber und Husten schadet es dem ohnehin ausgelaugten Körper eher. Bei einem warmen Bad werden verschiedene Effekte im Körper ausgelöst. Die Durchblutung von Haut und Muskeln nehmen zu und die Muskulatur entspannt sich. Dies verhilft dazu, dass die Gliederschmerzen nachlassen. Zusätzlich steigt die Körpertemperatur leicht an.

Unterschieden wird grundsätzlich zwischen Vollbad und Dreiviertelbad. Aufgrund der räumlichen Grenzen, ist in den üblichen Badewannen zu Hause nur ein Dreiviertelbar möglich, bei dem Arme, Knie und Schultern aus dem Wasser ragen. Diese Variante ist weniger belastend für den Kreislauf.

Badezusätze für die besondere Wirkung

Badezusätze mit ätherischen Ölen, wie Thymian oder Eukalyptus, können den wohltuenden Effekt verstärken. Die Öle werden eingeatmet und bei längerem Bad von der Haut aufgenommen. Hierzu ist eine ausreichende Wärme des Bades notwendig. In den meisten Fällen wird eine Temperatur von 32 bis 38 Grad empfohlen. Möglich ist auch ein schrittweiser Anstieg der Temperatur oder ein heißeres Bad – so wie es einem persönlich gut tut. Lauwarmes Wasser jedoch schmälert den positiven Effekt.

Insgesamt sollten 10 bis 20 Minuten in dem warmen Bad entspannt werden. Vorsicht ist anschließend geboten, da sich die Gefäße weiten, der Blutdruck sinkt und dadurch der Kreislauf schwächelt. Ein behutsames Aussteigen aus der Wanne und ein gute abtrocknen sind daher unerlässlich. Ebenso wichtig ist es sich anschließend warm einzupacken und eine Ruhephase von 1 bis 2 Stunden einzulegen. Ein krebsroter Körper nach dem Bad ist ein gutes Zeichen für Durchblutung und Immunsystem. Um einer trockenen Haut vorzubeugen, sollte eine rückfettende Lotion verwendet werden.

Neben dem wohltuenden Bad, sollten weitere Maßnahmen zur Vorbeugung einer Erkältung durchgeführt werden. Hierzu zählt sich zu schonen, viel zu schlafen und viel zu trinken. Zum Beispiel eignen sich Tee und warme Milch mit Honig. Ebenso ist es wichtig den Erregern nicht zusätzlich Angriffsmöglichkeiten zu bieten und regelmäßig zu lüften, sich die Hände mit Seife zu waschen und sich von erkrankten Menschen fern halten.

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