Häufiges Duschen schadet der Haut

Duschen ist für viele ein morgendliches Ritual, was sie wach werden lässt. Doch die tägliche Beanspruchung der Haut, führt zu einem negativen Aspekt, der vielen so nicht bewusst ist. Zu oft duschen schädigt die empfindliche Haut – das größte Organ des Körpers. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, weder zu oft, noch zu heiß, noch zu lange die Haut dieser Schädigung auszusetzen.

Die Haut – das größte Organ des menschlichen Körpers

Die Haut ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers. Sie besteht aus einer mehrschichtigen Schutzhülle mit einem dünnen Fett-Wasser-Film. Dieser Schutzfilm sorgt dafür, dass Schadstoffe nicht so leicht in den Körper eindringen können und Feuchtigkeit nicht so schnell entweicht. Durch das übermäßige Säubern, wieder dieser natürliche Säureschutzmantel zerstört, die Haut quillt auf und trocknet aus. Bei empfindlicher Haut kann es hierbei zur Bildung von Ekzemen kommen.

Gesunde Haut hingegen ist glatt und geschmeidig. Um dies beizubehalten, sollten lange und heiße Schaumbäder in der Badewanne vermieden werden. Durch die langandauernde Einwirkung von Seifen, wird hierbei die Haut noch stärker ausgetrocknet als bei kurzen Duschvorgängen. Bei maximal 39 Grad sollten lediglich 10 bis 15 Minuten in der Badewanne verbracht werden. Danach hilft eincremen, um den Schutzmantel aufrechterhalten zu können.

Hautärzte empfehlen maximal zwei bis dreimal in der Woche zu Duschen

Entgegen der heutigen gesellschaftlichen Auffassung, raten Hautärzte maximal zwei bis dreimal in der Woche zu duschen. Stark schwitzende Menschen werden hiervon ausgenommen – hier ist ein regelmäßiges Duschen hilfreich. Bei allen anderen reicht es aus, sich in den Achselhöhlen und an den Füßen zu waschen. Hier sitzen die meisten Schweißdrüsen. Erste Anzeichen eines zu häufigen Duschens und einer Schädigung der Haut sind Rötungen und Schuppen.

Sich nach dem Duschen trocken rubbeln, regt den Kreislauf, ist jedoch schlecht für die ohnehin schon gestresste Haut. Daher sollte der Körper mit einem Handtuch trocken getupft und mit einer fetthaltigen Pflegecreme verwöhnt werden. Wer es aushält, kann sich zum Schluss des Duschvorganges kalt abduschen, um die Durchblutung anzuregen.

Generell gilt, dass Seife nur sparsam eingesetzt werden sollte, denn sie wäscht Fette aus. Schlimmer hingegen wäre es den Körper mit Shampoo zu reinigen, denn diese entfetten noch stärker. Am besten geeignet sind Duschgele mit einem leicht sauren pH-Wert von 5,5.

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