Besondere Hautpflege im Winter

Besonders im Winter ist die Haut trocken und spröde. Eine zunehmende Pflege der Haut ist meist unabdingbar. Doch bei den Maßnahmen für eine bessere Hautpflege, sollten grundlegende Faktoren berücksichtigt werden. Während der letzten Jahrzehnte haben sich die Pflegeprodukte derart verändert, dass einige davon der Haut eher schaden, als dass sie helfen.

Handcremes für die kalten Tage

Nahezu jede Frau und zunehmend auch Männer tragen ständig eine Handcreme mit in ihrer Handtasche. Sie nimmt nicht viel Platz weg und wird täglich mehrmals gebraucht im Winter so wie im Sommer. Da jeder Mensch eine andere Haut besitzt und somit andere Bedürfnisse hinsichtlich der Feuchtigkeitszufuhr von Cremes aufweist, sollte jeder seine eigene perfekte Pflege bestimmen.

Handcremes sollten vor allem jedoch Feuchthalte-Faktoren besitzen. Hierzu zählen Glyzerin und der Harnstoff Urea, wobei besonders Urea für sehr trockene Hände geeignet ist. Olivenöl und Sheabutter hingegen enthalten Fettsäuren und beruhigen daher die gereizte Haut und helfen ihr sich zu regenerieren. Unterschiede sollten hinsichtlich der Tageszeit gemacht werden. Während es am Tag wichtig ist, dass die Creme schnell einzieht und einen Lichtschutzfaktor hat, sollte in der Nacht eine reichhaltigere Pflege aufgetragen werden. Auch Hand-Peelings können zur Pflege dienen. Sie entfernen trockene Hautschüppchen und bereiten die Haut somit auf die Pflege vor.

Händewaschen strapaziert die Haut zusätzlich

Neben den zahlreichen pflegenden Kosmetik Produkten, kann auch die ständig benutzte Seife zur Pflege der Haut eingesetzt werden. Das tägliche Händewaschen entzieht der Haut die nötige Feuchtigkeit sowie ihr schützendes Fett. Dies führt zu einem Mangel des Schutzmantels, der vorwiegend zur Stabilisierung des ph-Wertes der Haut zuständig ist.

Bis in die 70er Jahre wurden ausschließlich basische Seifen verwendet. Mit Hilfe der neuen Produktionsmöglichkeiten traten jedoch viele weitere Hautpflegeprodukte auf den Markt, die vorwiegend chemisch hergestellt und einen sauren ph-Wert vorweisen. Diese Art der Kosmetik zerstört jedoch die natürliche Hautregulation und es kam vermehrt zur Entstehung von Hautkrankheiten.

Zu hohe ph-Werte trocknen die Hände aus. Aus diesem Grund sollte Produkte mit einem basischen Wert von ca. 7,4 zur täglichen Pflege genutzt werden. Dies ist einleuchtend, wenn bedacht wird, dass Embryos neun Monate im Bauch der Mutter in einem basischen Fruchtwasser liegen. Für die Haut ist dies der optimale ph-Wert, um die Haut zu pflegen. Im Laufe der Jahre wurde die Haut der Menschen immer saurer. Mit Hilfe von basischen Seifen wird eine Reaktion auf der sauren Haut hervorgerufen, die ihr bei der Entsäuerung hilft.

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